Alle Brillenträger wissen, wie wichtig der regelmäßige Besuch beim Augenarzt ist. Schließlich muss in einem regelmäßigen Zeitrahmen kontrolliert werden, ob sich die Sehstärke verändert hat oder der Augendruck zugenommen hat. Auch vielleicht schon bekannte Augenkrankheiten können so in Schach gehalten werden. Oftmals gibt es zwar keine Veränderungen bei den Kontrollen, weniger wichtig ist sie deswegen jedoch auch nicht. Man geht ja schließlich auch regelmäßig beim Zahnarzt zur Kontrolle, obwohl dieser nicht immer etwas findet.
Doch nicht nur Menschen mit festgestellter Sehschwäche sollten den Augenarzt regelmäßig (aber natürlich in größeren Intervallen) aufsuchen. Auch wer keine Brille tragen muss, hat keine Garantie, dass die Augen nicht schon in jungem Alter schlechter werden. Wer z. B. oft über Kopfschmerzen klagt, braucht vielleicht eine Sehhilfe und wenn es nur eine Lesebrille ist. In solchen Fällen kann in der Regel zwar der Optiker Hilfestellung leisten, aber sicher ist sicher und ein Besuch bei einem Facharzt ist die bessere Alternative.
Aber ansonsten sind Augenärzte auch ohne Kontrollen gut beschäftigt. Sei es die Entfernung von Fremdkörpern aus den Augen, Tipps gegen trockene Augen oder einfach nur das Behandeln der gewöhnlichen Augenentzündung. Außerplanmäßig steht viel an und somit werden Nicht-Brillenträger die Praxis zwischendurch sehen. Und wenn man sowieso schon eine Karteikarte hat, sollte man sich auch die Zeit nehmen, regelmäßig die Sehstärke im Speziellen und die Augen im Allgemeinen zu überprüfen. Ansonsten ist der Schock hinterher groß, falls sich eine Augenkrankheit herausstellt, bei der man schon mit der Behandlung hätte anfangen können. Vorsicht ist besser als keine Sicht!