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Gleitsichtgläser

Eine Gleitsichtbrille kommt immer ins Spiel, wenn das Sehen in die Ferne und das Lesen gleichzeitig immer schlechter werden. Dann empfiehlt der Augenarzt meistens eine Gleitsichtbrille, mit der der Patient sowohl nah als auch fern sehen kann. Beim Optiker stellt sich dann meist die große Frage, welche Gleitsichtbrille für die eigenen Bedürfnisse und Wünsche geeignet ist. Hierbei spielen das Brillengestell und auch vor allem die Gleitsichtgläser eine bedeutende Rolle.

Das Brillengestell der Gleitsichtbrille sollte leicht sein und optimal sitzen. Dies merken Sie meist nur beim Anprobieren und Tragen und, da es eine riesige Auswahl an Brillengestellen gibt, findet mit Sicherheit auch jeder Kunde seine perfekte Brille. Das Vorreiterbrillenmodell für Gleitsichtbrillen war die Panto Brille. Durch die besondere Form der Gläser ist sind diese Gestelle perfekt für diesen Einsatz geeignet.

Neben dem Gestell sind natürlich auch die Gleitsichtgläser von großer Bedeutung. Diese Gläser sind folgendermaßen aufgebaut: Im oberen Bereich der Gläser befindet sich der Fern- und im unteren Bereich der Nahbereich zum Lesen. Zwischen diesen beiden Bereichen liegt der so genannte Zwischenbereich, mit dem alle weiteren Seh-Entfernungen abgedeckt werden. Der Rand der Gleitsichtgläser ermöglicht aufgrund der Glasproduktion kein scharfes und klares Sehen.

Gleichsichtgläser haben eine große Preisspanne. Diese Preisunterschiede liegen daran, dass es die verschiedenen Bereiche des Glases (Fern-, Nah- und Zwischenbereich) in unterschiedlichen Breiten gibt. So sind Standard-, Medium- und Premium-Gleitsichtgläser beim Optiker erhältlich. Das Standardglas ist hierbei die preisgünstigste Ausführung, da die verschiedenen Bereiche nicht sehr breit sind und ein großer, unscharfer Rand gelassen wird. Dies ist bei den Medium-Gleitsichtgläsern schon anders, da sich dort ein breiter Lese- und Zwischenbereich und somit weniger Rand befindet. Das Premium-Gleitsichtglas ist die teuerste Variante, hat aber einen sehr breiten Zwischen- und Lesebereich und demnach nur einen sehr kleinen Randbereich.

Neben diesen drei Gläsertypen gibt es noch eine ganz neue Variante. Mit Hilfe vorher vorgenommener Untersuchungen wird das Glas den Kopf- und Sehgewohnheiten entsprechend angepasst und ist auf seinen Träger individuell zugeschnitten.

Aber es gibt nicht nur verschiedene Gläsertypen, denn auch das Material oder auch die Beschichtung einer solchen Gleitsichtbrille können variieren. Die beiden Material-Typen, die bei Gleitsichtgläsern in Frage kommen sind Kunststoff und Glas. Dieses Material sollte aufgrund der Beanspruchung der Gleitsichtbrille ausgewählt werden. Machen Sie zum Beispiel viel Sport, ist es sinnvoller, eine Brille aus Kunststoff zu kaufen. Diese ist leichter und es besteht keine Verletzungsgefahr, wenn Sie beim Sport stürzen. Der Nachteil bei Kunststoffgläsern ist, dass es bei der Reinigung schnell zu unangenehmen Kratzern kommen kann.

Bezüglich der Sonderausstattung einer Gleitsichtbrille werden auch keine Wünsche offen gelassen. Sind Sie sehr sonnenempfindlich, sollten Sie sich so genannte phototrope Brillengläser aussuchen. Diese Gläser reagieren auf die UV-Strahlung und tönen sich innerhalb kürzester Zeit selbst ein. Natürlich können Sie auch bereits vorgetönte Gleitsichtgläser erwerben. Weiterhin gibt es die Brillengläser auch entspiegelt. Diese Entspiegelung sorgt dafür, dass Sie keine störenden  Reflexionen wahrnehmen und klar und deutlich sehen können. Ein spezielles Angebot ist eine Lotus-Beschichtung der Brillengläser. Diese Beschichtung sorgt dafür, dass sich Regen oder andere Feuchtigkeit nicht auf dem Glas festsetzen können sondern sofort abperlen.

Bezüglich einer Gleitsichtbrille sollten Sie sich umfassend sowohl von Ihrem Augenarzt als auch von Ihrem Optiker beraten lassen. Beide werden dann ein für Sie optimales Brillengestell und auch passende Gleitsichtgläser finden. So steht einer schönen und praktischen Gleitsichtbrille nichts mehr im Weg.

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